Gargnano am Gardasee

"Es gibt Weinberge und Wälder aus Olivenbäumen und Zitronengärten auf dem rückseitig liegenden Hügel.
Dort gibt es einen lieblichen kleinen Platz, auf dem die Italiener schwatzen und ganz nah davon legen die Fischer ihre Boote an.
Alles ist zu schön, um in Worten ausgedrückt zu werden, kein bisschen touristisch, ein ganz einfaches italienisches Dorf …"

 

Gargnano besteht aus dem Hauptort und zwolf kleinen Ortschaften. Drei Orte befinden  sich  direkt am See Villa, und Bogliaco, und Gargnano; andere in Huegel sind Villavetro, Fornico, Zuino, Navazzo, Musaga, Muslone und im Berge gibt es Sasso, Liano, Formaga, Costa. Alle Ortschaften sind durch  Panoramastrassen, die durch charakteristische Olivenhaine, und Zitronengaertner  führen, miteinander verbunden.
Die Landschaft längs des Sees ist von Zitronengewaechhaeusern und Olivenhaine geprägt, welche seit dem 18. Jh. exsistieren und gemeinsam mit dem Fischfang eine wichtige Einkommensquelle sind. Bogliaco, Sitz des Segel-Vereins, richtet zahlreiche internationale Segelrennen aus, wie Centomiglia und American’s Cup. Das weite und malerische Hinterland bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge zu Fuß, mit  Pferde, mit dem Mountainbike.


Im Sankt Francesco Kirche man find die Spure aus römischer Zeit;  ein Neptun aus dem 3. Jh., und der andere stellt Revino dar und stammt aus dem 1 Jh. Rugier, Goten, Byzantiner, Largo-Barden und Franken lösten sich in der Vorherrschaft des Gebietes ab. Während der Dauer der "Repubblica della Serenissima "(1426-1797) war Gargano Hauptstadt der „ QUADRA“ (zusammen mit Tremosine, Tignale und Limone  )  Fisch, Öl, Zitronen und Orange waren der lokalen ecomomie und Wirtschaft .
​Wie der Rest der Riviera dei Limoni, gehörte Gargnano vom 1815 zum "Regno Lombardo Veneto" und ab 1859 zum" Regno di Sardegna" , welches 1861 das Regno d'Italia " wurde. Im Juli 1866, während die erste Weltkrieges wurde Gargnano mehrmals von den österreichischen Geschützen bombardiert,weil die Grenze mit Oesterreisch war Limone sul Garda. Die Kanonenkugeln sind noch heute in den Mauern der am Hafen oben der Hafen zu sehen. Waehrend der Repubblica Sociale Italiana (zwischen 1943 und 1945) diente Gargnano Benito Mussolini als Residenz,weil die Regierung im Bogliaco in Palazzo Bettoni war.

 


 

Gardesana

Als im Jahre 1931 die Küstenstraße eingeweiht wurde, die von Gargnano nach Riva führte und damit die Jahrhunderte lange Abgeschnittenheit der Einwohner dieses so unwirtlichen und unzugänglichen Bereichs beendete, übernahm der Dichter Gabriele D'Annunzio die Patenschaft und verlieh ihr den Namen "Mäander".
​Damit kam ihr kurvenreiches Aussehen, das sich mitten durchs Herz der Berge vorwagte, um wieder über dem Blau des Sees heraus zu kommen, am besten zum Ausdruck. Auch heute noch taucht die Küstenstraße in diesem Abschnitt immer wieder in die Abgründe der Felsen ein, um dann um so freudiger wieder das Tageslicht zu begrüßen.